Warum dir eine Presseaussendung nicht in die Medien verhilft


Mit dem eigenen Business in der Zeitung stehen, ist ein Traum, den viele selbstständige Frauen haben. Zurecht, denn laufende Pressearbeit verhilft dazu, dass Kunden auch laufend über dich und dein Angebot lesen und dich als Expertin wahrnehmen.

Zudem bringt dir jeder Artikel mehr Image und Glaubwürdigkeit.

Viele, die mit Pressearbeit starten, denken, sie müssen eine Presseaussendung schreiben und diese an viele Journalisten aussenden. Sie verbringen viele Stunden damit, an den Formulierungen zu feilen, sie wollen niveauvoll wie Expertinnen klingen, die Mitteilung richtig gut schreiben.

Ich gebe zu, auch ich habe so gelernt Pressearbeit zu machen und war selbst immer verwundert, warum sich kein Journalist zurück meldet. Aber so war das total falsch!

Alleine sich hinzusetzen und die Pressemitteilung zu schreiben, fällt vielen schwer. Und tun es dann einfach nicht. Aber auch die, die sich die Mühe machen, eine zu schreiben, und auch verschicken, sind frustriert, weil sie keine Antworten von Journalisten erhalten und auch kein Artikel über sie erscheint.

Doch warum ist das so?

Der Grund ist ganz einfach: es geht an den Bedürfnissen der Journalisten vorbei.

1) Journalisten bekommen am Tag 200-300 Emails. Die meisten davon in Form von Presseaussendungen. Sie scannen die Betreffzeile und im besten Fall die ersten Zeilen der Email. Meistens drücken sie jedoch auf löschen, weil das Thema nicht in ihren Themenbereich fällt. Außerdem sind unpersönliche Emails einfach nur mühsam.

2) Journalisten brauchen Geschichten von echten Menschen, keine Produkte oder Logos. Jede Zeitung und jedes Magazin will seine Leser unterhalten und informieren. Schau dir nächstes Mal deine Lieblingszeitung genau an: da findest du Meinungen von Menschen, Frauen und Männer, die als Experten interviewt werden, Reportage über Persönlichkeiten, die etwas besonderes erlebt haben u.v.m. Der Platz für reine Produktinformationen ist sehr, sehr klein.

3) Medienvertreter machen keine Werbung für dich. Versteck dich also nicht hinter deinem Logo, deinem Unternehmen oder hinter deinem Produkt oder deiner Methode. Schreibe deine Texte auch nicht zu werblich , d.h., nur von deinen Erfolgen und Vorteilen. Reine Erfolgsmeldungen sind langweilig. Was können die Leser von dir lernen? Welche Schwierigkeiten hast du überwunden? Erzähle von dir und wie du das erreicht hast, was du erreicht hast. Das ist der Stoff, den die Journalisten interessiert.

Was du stattdessen tun kannst

1) Mach dir die Mühe und suche dir den richtigen Ansprechpartner für dein Thema heraus. Recherchiere wer schon ähnliche Artikel über ähnliche Themen geschrieben hat. Notiere seinen/ihren Namen und frag in der Redaktion nach der Emailadresse. Diese Extrameile zahlt sich aus!

2) Schreib den Redakteur persönlich an, d.h., begrüße ihn mit Namen, schreibe ihn kurz, dass du schon einige seiner Artikel gelesen hast und komme mit einem konkreten Vorschlag. Reiße dein Thema im Email an und hebe kurz und knackig die ungewöhnlichsten und spannendsten Punkte zu deinem Thema hervor. Das kann eine starke Meinung zu deiner Branche sein, also ein Insiderwissen, eine neue Studie, die zu deinem Thema passt usw.

3) Wenn du noch eine genauere Anleitung haben möchtest, dann interessiert dich sicher mein kostenloses E-Book “In 5 Schritten in die Medien”.

Das Freebie bekommst du, wenn du dich für meinen Newsletter anmeldest. Darin erkläre ich dir, worauf es auf deinen Weg in die Medien ankommt und was Journalisten wirklich brauchen.

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