Bezahlte Presseartikel: Was sie versprechen – und was am Ende bleibt
Podcastinterview mit Marco Glatz, Coach und Hypnoseexperte, Gründer von Lebenswende.at
Vom IT-Experten zum Hypnotiseur und Coach: Marco Glatz begleitet heute Menschen dabei, innere Blockaden zu lösen und ihren eigenen Weg zu gehen. Mit seinem Hintergrund in Technik und Verkauf bringt er eine besondere Perspektive auf Sichtbarkeit und Business mit.
In die Presse kommen – kostenlos oder bezahlt? Was wirklich dahinter steckt
Eva Primavesi:
Marco, du hast dich entschieden, in die Presse zu gehen – und zwar über bezahlte Artikel. Was war dein Beweggrund?
Marco Glatz:
Ich habe gemerkt, dass meine Sichtbarkeit auf Google zurückgeht. Gerade online hat sich einiges verändert – speziell nach dieser Phase, wo sich bei Google vieles verschoben hat. Themen rund um Hypnose wurden plötzlich anders eingeordnet, und ich bin mit meiner Webseite weniger sichtbar geworden.
Für mich war klar: Ich muss etwas tun. Ich wollte nicht warten, bis sich das wieder „von selbst“ einpendelt. Also habe ich aktiv nach Möglichkeiten gesucht, wie ich meine Sichtbarkeit wieder aufbauen kann – unabhängig von Google.
Und dann kam dieses Angebot: in die Presse zu kommen, sichtbar zu sein, präsent zu sein – ohne lange Wartezeit. Das hat mich angesprochen. Vor allem, weil es planbar gewirkt hat. Ich wusste: Wenn ich das mache, dann passiert auch etwas.
Eva:
Wusstest du zu dem Zeitpunkt, dass redaktionelle Artikel eigentlich kostenlos sind?
Marco:
Nein, das wusste ich tatsächlich nicht. Ich bin davon ausgegangen, dass man sich Sichtbarkeit in der Presse grundsätzlich „erkaufen“ muss – so wie man es aus der Werbung kennt.
Was bei mir auch noch dazu kam: Ich hatte Respekt davor, selbst Texte zu schreiben. Ich nenne das immer „rechtschreibkreativ“ – und ich wollte einfach vermeiden, dass ein Text von mir veröffentlicht wird, der vielleicht nicht professionell wirkt.
Deshalb war für mich diese Vorstellung sehr angenehm: Da ist jemand, der kümmert sich um alles – Themen, Texte, Platzierung. Ich zahle dafür und muss mich nicht im Detail damit auseinandersetzen. Dass es auch anders geht, habe ich erst später wirklich verstanden.
Eva:
Wie lief das konkret ab, als du dich für bezahlte Artikel entschieden hast?
Marco:
Ich habe mit einer Agentur gearbeitet, die mir den gesamten Prozess abgenommen hat – zumindest war das das Versprechen. Am Anfang gab es ein Gespräch, in dem wir geschaut haben: Welche Themen passen zu mir? Womit will ich sichtbar werden?
Daraufhin wurden Inhalte entwickelt, die sich wie ein roter Faden durch alle Artikel gezogen haben. Also es ging immer um ähnliche Themen – Hypnose, Blockaden, Alltagsthemen, vor allem mit Fokus auf Frauen.
Die Texte wurden dann von der Agentur geschrieben, ich habe sie vorab bekommen und konnte sie gegenlesen. In Summe waren es 12 Artikel über ein Jahr verteilt, jeweils in unterschiedlichen Medien.
Was ich unterschätzt habe: Auch wenn ich dachte, ich muss mich um nichts kümmern, war ich trotzdem involviert. Ich musste Texte prüfen, Feedback geben, nachfragen, wenn etwas nicht rechtzeitig kam. Also ganz ohne Aufwand war es dann doch nicht.
Eva:
In welchen Medien warst du sichtbar?
Marco:
Ich war unter anderem in der Wienerin, im Standard, im Kurier, im Profil und auch in kleineren Medien wie der Bezirkszeitung. Also durchaus bekannte Namen, wo man sagt: Da sichtbar zu sein, hat Gewicht.
Genau das war auch ein Teil der Entscheidung. Diese Medien kennt man, sie haben Reichweite, und es fühlt sich natürlich gut an, dort präsent zu sein.
Eva:
Und was hat dich das gekostet?
Marco:
Wenn man es auf das Jahr rechnet, waren es über 8.000 Euro netto. Das war ein monatlicher Betrag, der sich dann summiert hat.
In dem Moment wirkt es oft noch überschaubar, weil man in Monatsraten denkt. Aber wenn man am Ende draufschaut, ist es schon eine größere Investition – vor allem, wenn man sich anschaut, was tatsächlich dabei herausgekommen ist.
Eva:
Der Moment, wenn der erste Artikel erscheint – wie hat sich das angefühlt?
Marco:
Es fühlt sich gut an. Man ist stolz. Da steht dein Name, da ist ein Artikel über dich – das hat schon etwas.
Man teilt das auch gerne, zeigt es her, bekommt Rückmeldungen. Es ist wie eine kleine Bestätigung von außen. Eine Art „Ich bin jetzt sichtbar“.
Gleichzeitig ist da aber auch dieses Wissen im Hintergrund: Ich habe dafür bezahlt. Und das relativiert das Gefühl ein Stück weit. Es ist nicht ganz dasselbe, wie wenn jemand von sich aus über dich schreibt.
Eva:
Hat es sich für dich wie ein „echter“ Presseartikel angefühlt?
Marco:
Nein, für mich persönlich nicht. Ich wusste ja, wie es zustande gekommen ist.
Und dadurch war es für mich klar: Das ist eher Werbung als echte Berichterstattung. Auch wenn es von außen vielleicht ähnlich aussieht – innen drinnen fühlt es sich anders an.
Eva:
Wurde der Artikel auch als Anzeige gekennzeichnet?
Marco:
Ja, das wurde er. Was für mich überraschend war: Das wurde im Vorfeld gar nicht wirklich thematisiert.
Erst beim ersten veröffentlichten Artikel habe ich gesehen, dass dort „Anzeige“ steht. Und das war so ein Moment, wo ich mir gedacht habe: Okay, das verändert natürlich die Wirkung.
Eva:
Wie war das Feedback aus deinem Umfeld?
Marco:
Das Feedback war durchwegs positiv. Viele haben sich gefreut, dass ich in diesen Medien sichtbar bin.
Spannend war: Die meisten haben gar nicht bewusst wahrgenommen, dass es eine Anzeige ist. Sie haben einfach gesehen: „Du bist im Magazin.“
Erst wenn ich es erklärt habe, ist ihnen aufgefallen, dass es gekennzeichnet ist. Das zeigt schon, wie subtil dieser Unterschied oft ist – und gleichzeitig, wie wenig bewusst er wahrgenommen wird.
Eva:
Und jetzt die entscheidende Frage: Hat es dir Kunden gebracht?
Marco:
Nein, und das war für mich die größte Enttäuschung.
Ich hatte schon erwartet, dass zumindest ein Teil der Menschen, die den Artikel lesen, den nächsten Schritt machen – also auf meine Webseite gehen, sich informieren, vielleicht ein Erstgespräch buchen.
Das ist aber kaum passiert. Es gab vereinzelt Klicks, aber keine wirkliche Dynamik, keine spürbare Veränderung im Business.
Eva:
Was hat es stattdessen gebracht?
Marco:
SEO-technisch hat es definitiv etwas gebracht. Ich werde besser gefunden, das Ranking hat sich verbessert.
Das war auch ein Ziel von mir – und in diesem Bereich hat es funktioniert.
Aber: Der Schritt von Sichtbarkeit zu tatsächlichen Anfragen ist ausgeblieben. Und genau das ist ja das, was man sich eigentlich erhofft.
Eva:
Wenn du heute zurückblickst: Würdest du es wieder machen?
Marco:
Wenn mein Ziel ist, Kunden zu gewinnen: Nein.
Wenn ich rein aus SEO-Sicht denke und meine Webseite stärken möchte: Dann kann es ein Baustein sein.
Aber ich würde es heute ganz anders einordnen. Nicht als Hauptstrategie, sondern maximal als Ergänzung – wenn überhaupt.
Eva:
Was war für dich die größte Erkenntnis aus dieser Erfahrung?
Marco:
Dass Sichtbarkeit nicht automatisch Wirkung bedeutet.
Nur weil man irgendwo erscheint, heißt das noch lange nicht, dass daraus Vertrauen entsteht – oder dass Menschen ins Handeln kommen.
Und dass es einen Unterschied macht, wie diese Sichtbarkeit entsteht. Das war für mich das größte Learning.
Eva:
Genau das ist der Punkt. Du kannst Sichtbarkeit kaufen – aber Vertrauen entsteht anders.
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Ich kann dir aus dem Gespräch sagen: Es lohnt sich, hinzuschauen.
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