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3 Fehler, die du bei der Auswahl der Medien auf gar keinen Fall machen darfst

3 Fehler, die du bei der Auswahl der Medien auf gar keinen Fall machen darfst

Stell dir vor, du stehst in einer Trafik/Kiosk; die Regale voll mit Zeitungen und Magazinen! Hunderte! Diese Masse an Medien überfordert schnell! „Wo soll ich anfangen?“, „Wo passe ich hinein?“ Dazu kommen ja dann noch Radio, Podcasts, Online-Magazine und Blogs und und und…

Die Medienauswahl ist schier unendlich. 

Deswegen aufgepasst bei der Medienauswahl! Genau da fangen die meisten Fehler an.

Was passiert, wenn du anfängst wahllos Medien anzuschreiben? 

  • Journalisten melden sich nicht zurück, weil du mit deinem Thema gar nicht ins Ressort oder zu den Lesern passt, 
  • dein Frust steigt, weil „nichts retour kommt“, und du verschenkst wertvolle Chancen, als Expert:in sichtbar zu werden.

Noch schlimmer wird es, wenn du zwar in Medien landest, aber in den falschen.

Als Beispiel:  Eine Führungskräfte-Coachin, die nur in bunten Lifestyle- oder Klatschmagazinen vorkommt, steht plötzlich nicht mehr für seriöses Leadership, sondern ihre seröse Wirkung wird verwässert. Ihre Positionierung und ihr Preisniveau passen nicht mehr zusammen.

Die richtigen Medien bringen 

  • dich dagegen direkt vor deine Wunschkunden, 
  • stärken deinen Expertenstatus und 
  • zahlen auf deine Unternehmensziele ein – von Kunden-Anfragen, Kooperationsanfragen, mehr Follower auf Social Media, Freebies werden downgeloadet, deine Newsletter-Liste wächst, und und und 

Und genau deshalb schauen wir uns dazu jetzt 3 typische Fehler bei der Medienauswahl an, die ich ständig bei Selbstständigen, Coaches, Beratern, Trainern und KMUs sehe.

 

Fehler 1: Du startest „oben“ statt strategisch

Viele wollen direkt in „die großen Namen“: Woman, Standard, Die Presse, Spiegel, Zeit, FAZ, große Frauenmagazine, große Wirtschaftsblätter, Frühstücksfernsehen.

Das Problem: Diese Medien erscheinen selten, haben wenig Platz und einen extrem hohen Auswahlprozess – und du verschießt deine Energie in Pitches, die viel zu früh kommen.

Viel sinnvoller ist es, die Medienauswahl strategisch bzw. in Stufen zu denken:

  • Starte Online – weil hier viel Mehrwert und Content gebraucht wird.

Bspw: starte mit Gastartikel auf passenden Blogs und Online-Plattformen.

  • Dann Podcasts, denen deine Zielgruppe zuhört.
  • Regionale Medien
  • Fachmedien
  • und erst dann die „Big Player“.

Diese Vorgehensweise bringt dir schneller echte Ergebnisse als der Traum vom einen Riesenartikel im größten Magazin.

Und vor allem: wenn du dann später bei den großen Redaktionen andockst, sehen die, dass du schon als Experte sichtbar bist: in Gastartikeln, Podcasts oder regionale Berichte.

Fehler 2: Du wählst Medien nach deinem Geschmack, nicht nach dem deiner Kunden

Nächster Klassiker: Du pitcht Medien, die du selbst gern konsumierst – aber deine Kunden lesen, hören oder schauen etwas ganz anderes.

Beispiel: Du bist Ernährungsexperte für vielbeschäftigte Führungskräfte, liest aber selbst gern Elternratgeber – also landest du mit deinem Thema im Familienmagazin, während deine eigentlichen Wunschkunden Business-Podcasts hören oder Wirtschaftsmagazine lesen 

Frage dich eher:

  • Was lesen, hören, schauen deine Kunden?
  • Sind sie mehr in Fachmagazinen unterwegs?
  • Hören sie Business-Podcasts?
  • Blättern sie am Abend durch regionale Wochenzeitungen?

Frag deine besten Kunden ganz konkret: „Welche Medien konsumierst du regelmäßig?“

Schreib dir alles auf – Print, Online, Podcasts, Blogs.

Daraus machst du deine erste Wunsch-Medienliste – nicht aus deinem persönlichen Mediengeschmack.

Fehler 3: Du nimmst dir zuviel vor anstatt dich zu fokussieren

Vielleicht kennst du das: Du gehst in einen Kiosk, siehst 100 Magazine – und dein erster Gedanke ist „Ich will überall rein.“

Zusätzlich sammelst du 50 Podcasts, 30 Fachmedien, 20 Blogs – und dann passiert: nichts, weil dich die Masse erschlägt.

Das ist der Gießkannenfehler: zu viele Medien, zu wenig Fokus, keine Prioritäten.

Ergebnis: Du schreibst entweder gar nichts – oder du schickst unpersönliche Massenmails, die direkt im Papierkorb landen.

Was du stattdessen tun solltest:

Wähle pro Kategie maximal eine Handvoll Medien:

  • 3–5 Blogs oder Online-Plattformen für Gastartikel.
  • 5 Podcasts, die deine Zielgruppe wirklich hören könnte.
  • 2–3 regionale Medien, wenn du lokal arbeitest.

Und dann arbeitest du diese Liste konzentriert ab – mit personalisierten, passgenauen Pitches statt einer anonymen „Presseaussendung an alle“.

So behältst du den Überblick, bleibst dran und kannst Erfolge messen – statt dich permanent überfordert zu fühlen.

Eine kleine Übung

Zum Abschluss eine kleine Aufgabe für dich, die maximal 15 Minuten dauert und deine Medienauswahl sofort auf ein neues Level hebt:

Nimm dir ein Blatt Papier oder ein Google-Doc.

Schreib oben hin: „Meine PR-Ziele“ – zum Beispiel mehr Bekanntheit, mehr Anfragen, mehr Newsletter-Anmeldungen, neue Zielgruppe, mehr Website-Besucher.

Mach daraus deine erste mini Medien-Wunschliste mit 5 bis maximal 10 Medien.

Frag dazu auch 3 deiner Lieblingskunden: „Welche Medien nutzt du regelmäßig – Print, Online, Podcasts?“ und notiere alles.

Mit dieser Liste kannst du in den nächsten Wochen viel gezielter pitchen – und du verschwendest keine Energie mehr an Medien, die für dein Business eigentlich gar nicht relevant sind.

Wenn du magst, schreib mir gern, wie deine Liste aussieht oder wo du gerade hängst – dann kann ich in einer der nächsten Folgen genau darauf eingehen.

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