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Businessziele schneller erreichen – PR als dein strategischer Wachstumshebel

Businessziele schneller erreichen – PR als dein strategischer Wachstumshebel

Wir sind im Q4 – 2026!

Was möchtest du mit deinem Business in den nächsten Monaten noch erreichen?

  • Mehr Kundinnen gewinnen?

  • Bekannter werden?

  • Deine Preise erhöhen?

  • Als die Expertin für dein Thema wahrgenommen werden?

  • Ein Buch verkaufen?

  • Für Vorträge angefragt werden?

  • Oder möchtest du endlich aus deiner eigenen Social-Media-Bubble herauskommen und Menschen erreichen, die dich heute noch gar nicht kennen?

Dann möchte ich heute mit dir über Pressearbeit sprechen.

  • Aber nicht darüber, wie du die perfekte Pitch-Mail schreibst.

  • Nicht darüber, wie du Journalistinnen findest.

  • Und auch nicht darüber, wie du es schaffst, einmal mit deinem Foto in einer Zeitung zu landen.

Sondern über eine Frage, die meiner Meinung nach noch viel wichtiger ist:

Was soll Pressearbeit eigentlich für dein Business tun?

Denn PR ist kein Selbstzweck.

In einer Zeitung zu stehen, ist schön. Natürlich. Und deine Mama wird eine riesen Freude haben

Ich freue mich auch jedes Mal mit meinen Kundinnen, wenn ein Artikel erscheint, ein Interview veröffentlicht wird oder sie plötzlich im Fernsehen sitzen.

Aber der Medienauftritt alleine ist noch nicht das Ziel.

Das Ziel ist, was dieser Medienauftritt für dein Business bewirkt.

Und genau deshalb ist PR für mich ein strategischer Wachstumshebel.

Der Fehler: PR kommt irgendwann einmal dran

Ich erlebe bei Unternehmerinnen sehr oft Folgendes:

  • Die Website wird gemacht.

  • Social Media natürlich auch.

  • Reels produziert.

  • Dann kommt der Newsletter.

  • Es werden Netzwerke besucht.

  • Podcasts gestartet.

  • Vielleicht werden Ads geschaltet.

Und Pressearbeit?

„Ja, das würde ich auch gerne einmal machen.“ Irgendwann.

  • Wenn mehr Zeit ist.

  • Wenn das Business noch ein bisschen größer ist.

  • Wenn man noch bekannter ist.

Und genau da würde ich gerne einmal kräftig einhaken.

Denn vielleicht ist Pressearbeit nicht das, was du nachher machen solltest. Vielleicht ist Pressearbeit genau das Instrument, das dir hilft, dorthin zu kommen.

Die bessere Frage ist also nicht: Wie schaffe ich es in die Presse?

Sondern:
Was möchte ich mit meinem Business erreichen – und wie kann mir Pressearbeit dabei helfen?

Und genau dazu möchte ich dir heute fünf ganz konkrete Beispiele geben.

1. Du möchtest bekannter werden

Fangen wir mit einem der häufigsten Ziele an.

Du möchtest, dass mehr Menschen dich kennen. Und zwar nicht nur die Menschen, die dir ohnehin schon auf Instagram oder LinkedIn folgen.

Denn das ist eines der großen Probleme, die ich bei sehr vielen Selbstständigen sehe:

Sie sind sichtbar, aber immer wieder vor denselben Menschen.

Du postest, machst Stories, schreibst Newsletter.

Du bist vielleicht sehr aktiv in deinem Netzwerk.

Und trotzdem bewegst du dich irgendwann in einer relativ geschlossenen Bubble.

Presse kann diese Bubble sprengen.

Wenn du in einer Zeitung, einem Online-Medium, einem Podcast, im Radio oder im Fernsehen auftauchst, erreichst du Menschen, die vorher überhaupt nichts mit dir zu tun hatten.

Menschen,

  • die deinem Account nicht folgen.

  • Die nicht auf deiner Newsletterliste sind.

  • Die dich vielleicht noch nie gehört haben.

Und genau darin liegt ein riesiger Hebel.

Denn Wachstum bedeutet irgendwann auch immer: Du musst neue Menschen erreichen.

Und genau dafür ist Presse hervorragend.

2. Du möchtest als Expertin wahrgenommen werden

Vielleicht kennst du diesen Unterschied:

Du kannst auf deiner Website zehnmal schreiben:

„Ich bin Expertin für XY.“

Du kannst es in deiner Instagram-Bio schreiben.
Du kannst es in jedem LinkedIn-Post wiederholen.

Es ist trotzdem etwas anderes, wenn ein Medium dich als Expertin zu genau diesem Thema interviewt.

Denn in diesem Moment behauptest nicht mehr du selbst, dass du Expertise hast.

Jemand anderer sagt es über dich.

Und das verändert die Außenwahrnehmung von dir.

Ein Interview in einer Zeitung.
Ein Gastartikel.
Ein Auftritt im Radio.
Ein Fernsehinterview.
Oder auch ein wirklich guter Podcast.

All das gibt dir etwas, das ich gerne geliehene Glaubwürdigkeit nenne.

Das Vertrauen, das Menschen in dieses Medium haben, färbt ein Stück weit auf dich ab.

Und das kann für dein Business unglaublich wertvoll sein.

Gerade dann, wenn du hochpreisige Dienstleistungen verkaufst.

Wenn Menschen dir viel Vertrauen entgegenbringen müssen.

Oder wenn du in einem Markt arbeitest, in dem es viele Anbieterinnen gibt.
Denn dann entscheidet nicht immer nur, wer fachlich die Beste ist.

Es entscheidet ganz oft auch:

Wen nehme ich überhaupt als Expertin wahr?

3. Du möchtest mehr Kundinnen gewinnen

Und natürlich höre ich immer wieder die Frage:

„Eva, bringt Pressearbeit auch Kunden?“
Ja.

Aber bitte nicht mit der Erwartung:

Heute erscheint der Artikel und morgen sitzen zehn neue Kundinnen in deinem Kalender.

So funktioniert das im Marketing meistens nicht.
Und so funktioniert auch PR nicht.

Viel häufiger passiert etwas anderes.

Jemand liest deinen Namen in einem Artikel.
Oder hört dich in einem Podcast.
Oder sieht dich im Fernsehen.
Dann googelt diese Person dich.
Sie kommt auf deine Website, auf deinen Blog.
Schaut vielleicht auf LinkedIn oder Instagram vorbei.

Liest zwei, drei Beiträge von dir.

Holt sich dein Freebie und meldet sich so für deinen Newsletter an.

Und wenn sie irgendwann genau deine Unterstützung braucht, bist du bereits in ihrem Kopf.

Das ist der Punkt.

Presse kann diesen Vertrauensprozess massiv beschleunigen.

Weil Menschen nicht kalt auf deiner Website landen.

Sie haben dich bereits in einem glaubwürdigen Umfeld erlebt.

Und gerade bei Beratungen, Coachings oder anderen Dienstleistungen ist das ein riesiger Unterschied.

PR kann also sehr wohl Kunden bringen.

Aber oft nicht als isolierter Kanal. Sondern als Verstärker deines gesamten Marketings.

Und genau so solltest du Presse auch betrachten.

4. Du möchtest langfristig sichtbar sein

Jetzt kommt ein Punkt, der mir immer wichtiger wird.

Was passiert mit deinem Social-Media-Post von heute?

Mit ein bisschen Glück wird er ein paar Tage gesehen.

Vielleicht sogar eine Woche.

Und dann? Dann verschwindet er.

Ein guter Medienartikel kann dagegen noch Jahre später gefunden werden.

Über Google.
Über andere Websites.
Über Verlinkungen.
Und zunehmend auch über KI-Systeme.

Wenn jemand deinen Namen, dein Thema oder deine Branche recherchiert, dann macht es einen Unterschied, ob im Internet hauptsächlich deine eigenen Inhalte auftauchen.

Oder ob seriöse Medien über dich geschrieben haben.

Das ist langfristiger digitaler Vertrauensaufbau.

Und deshalb sehe ich PR heute noch strategischer als vor einigen Jahren.

Du arbeitest nicht nur für die Reichweite des Tages, an dem ein Artikel erscheint.
Du baust dir Stück für Stück eine digitale Reputation auf.

Und die kann lange für dich weiterarbeiten.

5. Du möchtest dir neue Türen öffnen

Und das ist für mich einer der spannendsten Effekte von Pressearbeit.

Du weißt am Anfang oft gar nicht, was daraus entsteht.

Ein Artikel kann dazu führen, dass dich ein anderer Journalist entdeckt.

Ein Podcastauftritt kann zu einer Vortragseinladung führen.

Ein Fernsehauftritt kann neue Kundenanfragen bringen.

Ein Gastartikel kann zu einer Kooperation führen.

Ein Medienauftritt kann für dein Buch wichtig werden.

Oder plötzlich meldet sich ein Unternehmen bei dir, mit dem du schon lange gerne zusammenarbeiten wolltest.

PR erzeugt Anschlussmöglichkeiten.

Und deshalb sage ich auch immer wieder:

Der erste Medienauftritt ist häufig gar nicht das Endergebnis deiner Pressearbeit.

Er ist der Anfang einer Kette.

Wenn du beginnst, sichtbar zu werden, verändert sich auch, wie andere Menschen dich wahrnehmen.

Und irgendwann kommen Chancen auf dich zu, die du vorher selbst mühsam suchen musstest.

Wie setzt du PR jetzt strategisch für dein Business ein?

Und damit kommen wir zum wichtigsten Punkt dieser Folge.

Bitte starte deine Pressearbeit nicht damit, wahllos Medienlisten anzulegen und Journalisten anzuschreiben.

Starte mit deinem Business.


Und stelle dir drei Fragen.

Erstens: Was ist mein wichtigstes Businessziel in den nächsten sechs bis zwölf Monaten?

  • Möchtest du mehr Kundinnen?

  • Eine neue Zielgruppe erreichen?

  • Dein Buch verkaufen?

  • Als Speakerin gebucht werden?

  • Deine Preise erhöhen?

  • Deine Marke bekannter machen?

  • Wirklich konkret werden.


Dann die zweite Frage:

Bei welchen Menschen muss ich dafür bekannter und glaubwürdiger werden?

  • Wer muss dich kennen?

  • Wer soll dich als Expertin wahrnehmen?


Und dann erst kommt Frage Nummer drei:

Welche Medien konsumieren genau diese Menschen?

  • Welche Zeitungen lesen sie?

  • Welche Magazine?

  • Welche Online-Portale?

  • Welche Podcasts hören sie?

  • Welche Fernsehsendungen sehen sie?


Und jetzt – erst jetzt – überlegst du:

Mit welchem Thema könnte ich für genau diese Medien interessant sein?

Das ist strategische Pressearbeit.

Nicht einfach irgendwo vorkommen.

Sondern dort sichtbar werden, wo diese Sichtbarkeit auf dein Businessziel einzahlt.

Mein Fazit

Ich möchte dir aus dieser Folge vor allem einen Gedanken mitgeben:

Du brauchst Pressearbeit nicht, damit du einen schönen Pressebereich auf deiner Website hast.

Und du brauchst sie auch nicht, damit du sagen kannst:
„Schau, ich war in der Zeitung.“

Du nutzt PR, weil mehr Menschen wissen sollen, wer du bist.

Weil sie verstehen sollen, wofür du stehst.

Weil du als Expertin wahrgenommen werden möchtest.

Weil du Vertrauen aufbauen willst.

Weil du Kunden gewinnen willst.

Und weil du dein Business weiterentwickeln möchtest.

Pressearbeit ist deshalb für mich kein nettes Extra im Marketing.


Sie ist ein strategisches Instrument.

Und wenn du sie richtig einsetzt, kann sie ein unglaublicher Wachstumshebel für dein Business sein.

Deshalb habe ich zum Abschluss eine kleine Aufgabe für dich:

Schreib dir heute dein wichtigstes Businessziel für die kommenden sechs bis zwölf Monate auf.

Nur eines.

Und dann schreib direkt darunter:

Wie könnte Pressearbeit mir helfen, dieses Ziel schneller zu erreichen?

Du wirst wahrscheinlich merken, dass es plötzlich gar nicht mehr darum geht, „irgendwann einmal in die Presse zu kommen“.

Sondern darum, Presse ganz gezielt für dein Business einzusetzen.

Und genau darum geht es.

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